Stay

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Stay – Naked Lunch
Regie: Thomas Woschitz / Jakob M. Kubizek
Produktion: Amour Fou

Menschen hüpfen durchs Bild. Tausend Gesichter und keines, das man sich näher angucken möchte, weil einen die Angst plagt, dann doch genauer hinschauen zu müssen, um zu sehen, welches Elend sich hinter all den Gesichtern verbirgt. In Wirklichkeit. Dann lieber diese junge Frau, die uns entgegenstrebt, aber hey! die wird ja verfolgt, von einem Typen, der ihr was hinterher brüllt. Ihr Augenaufschlag einmal im Takt der Musik.

Der Typ verzweifelt. Das sieht so endgültig aus, so tragisch, so schmerzvoll. Was ist passiert? Möglich, dass man sich noch Stunden nach dem Schauen des Videos diese Frage stellt. Möglich, dass dieses Video einem mehr zu bedeuten imstande ist, als nur ein weiteres kleines musikillustrierendes Filmchen zu sein. Der Track gewinnt noch mehr an Größe, wann darf man so was schon mal über ein Musikvideo schreiben? Und dazu noch ein one-shot-Video? Und das bei dieser Band?

Wenn selbige nicht ein Mal durchs Bild hüpfen würde, was, mit Sicherheit nicht so gemeint, jedoch einer ironischen Brechung gleichkäme, hätte man regelrecht Panik, das könnte die Wirklichkeit sein und man wäre der einzige, der sie so wahrnimmt. [..] (Text von PNG Magazin)

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